Aus der Bordbar...

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gregorfalkner:
Tomatensaft: Beliebt und optimal bei
Flugreisen


Tomatensaft ist eines der meistgetrunkenen Getränke an Bord von
Flugzeugen. An keinem anderen Ort konsumieren Menschen mehr
Tomatensaft. Rund 40 Millionen Liter des Gemüsesaftes werden nach
Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaftindustrie in Deutschland
jährlich getrunken. Allein die Lufthansa schenkt über den Wolken rund 1,5
Millionen Liter Tomatensaft jedes Jahr aus. Über die Gründe wird immer
wieder viel diskutiert. Unabhängig davon gehört der Saft auf jeden Fall zu
den optimalen Durstlöschern auf Flügen.


Über den Wolken variiert die relative Luftfeuchtigkeit zwischen fünf und 15 Prozent, während
sie in Wohnräumen zwischen 45 und 55 Prozent liegt. Dadurch erhöht sich der
Flüssigkeitsbedarf des Menschen während des Fluges auf einen Viertelliter pro Stunde.
Zudem braucht der Organismus mehr Elektrolyte wie Natrium oder Kalium. Tomatensaft
enthält davon relativ viel. Darüber hinaus ist Tomatensaft weniger harntreibend als schwarzer
Tee, Kaffee oder alkoholische Getränke. Die oxidative Belastung auf Flughöhe ist hoch, und
die im Tomatensaft enthaltenen Antioxidantien Lycopin, Vitamin A und Vitamin C schützen
die Zellen des fluggestressten Organismus. Da der im Vergleich zur Erdoberfläche geringe
Luftdruck auf Flughöhe die Geschmacksempfindung reduziert, wird der würzige Geschmack
des Gemüsesaftes durch Salz und Pfeffer unterstrichen. Tomatensaft ist im Vergleich zu
Obstsäften kalorienarm und enthält nur 50 Kilokalorien pro Glas. Er ist relativ ballaststoffreich,
praktisch fettfrei und enthält kaum blutzuckersteigernde Kohlenhydrate. Diabetiker dürfen laut
des Gesundheitsportals imedo.de den Gemüsesaft ohne BE-Berechnung trinken.

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